· 

Der Spagat zwischen Grenzen setzen und Grenzen überschreiten

Hi,

 

wir Hunde sind keine Menschen, aber in manchen Erziehungsmethoden würde ich mir mehr Menschlichkeit wünschen. Wir Hunde müssen wissen was wir tun und lassen sollen. Wir brauchen genauso Grenzen, wie einen Leitfaden der uns durch den Alltag leitet. Dazu gehört auch dass Du Deinem Hund beibringst dass auch Ruhephasen zu seinem Alltag gehören. Genauso wie Dein Hund Aktivitäten braucht die ihn auslasten aber nicht noch mehr hochpuschen, denn wir brauchen auch die Möglichkeit uns wieder zu entspannen. Wenn Du mit uns Aktivitäten planst, bzw. Deinen Alltag planst, dann solltest Du ebenfalls für uns planen wo bzw. wie wir darin auch die Ruhe finden. Es gibt Aktivitäten die Jagdsequenzen beinhalten, wie Bällchen holen, rollenden Leckerlies hinterherlaufen, Reizangeln etc. Genau diese Aktivitäten führen dazu dass die gleichen Hormone ausgeschüttet werden wie bei Stress. Der Abbau dauert aber 0,5 - 6 Tage. Wenn also Daueraction angesagt ist und Dein Hund gar nicht mehr in die Ruhe kommen kann, und vielleicht zudem auch noch zu wenig ruht, dann hast Du einen Hund der dauerhaft Scheibe spielt ohne dass er etwas dafür kann. Er kann nun nicht mehr entspannt mit Dir leben sondern befindet sich in einer dauerhaften Alarmreaktion. Alles kann anstrengend werden. Dies beginnt schon im Welpenalter. Wenn dann jetzt auch noch dazu kommt, dass Dein Hund nicht lernt was er darf und was er nicht darf. Oder Du durch Gewalt auf Körper oder Psyche Deines Hundes erheblich Einfluss nimmst dann kann das nur im Chaos enden. Du brauchst eine liebevolle Konsequenz, aber Du musst auch aufzeigen können dass Du es Ernst meinst, was Du nicht willst und zwar so fair wie es Dir möglich ist. Du kannst Deinen Körper und Deine Stimme einsetzen damit Dein Hund Dich versteht, und das ganz ohne Gewalt. Hohe Töne bedeuten immer liebevolle Zuwendung, tiefe Töne bedeuten dass Du etwas nicht willst. Eine entspannte Körperhaltung signalisiert Deinem Hund dass alles easy ist, eine angespannte / und oder nach vorne gebeugte Körperhaltung könnte bedrohlich wirken. Wenn Du Dich von Deinem Hund abwendest kannst Du Ruhe in eine Situation beibringen. Dies sind natürlich nur ein paar Beispiele die hier nicht in einem bestimmten Kontext stehen. Also informiere Dich ausgiebig in der Hundeschule Deines Vertrauens, für ein faires und entspanntes Training und Leben mit Deinem Hund.

 

Das war es erstmal für Heute.

 

Ich wünsche Dir eine tolle Zeit mit Deinem Vierbeiner, Deinen Vierbeinern.

Dein Curt (Quba)

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Kontaktdaten:

Nicole Schröter

info@hoalohahundeschule.de

Tel: 0176-47696155

Ein einzigartiges Onlinetraining von und mit Mirjam Cordt.

Jetzt Online Training starten!

Klicke einfach auf den Banner.